Theater-Neubau Schleswig?


Informieren Sie sich über den Stand der Dinge:


Rendsburg ist die neue Heimat des Landestheaters vom 25.05.2016

Stadt kauft das "Heimat"-Konzept vom 18.05.2016
Theater weiter im Slesvighus? vom 14.05.2016
Theater um ein Zelt in Schleswig vom 14.05.2016
Grisebach will nicht im Zelt spielen vom 30.04.2016
Nicht ohne Bühnenturm und Orchestergraben vom 19.03.2016
Aus "Heimat" wird "Kulturhaus" vom 03.02.2016
Verein "Neue Schleihalle" fordert Einwohnerversammlung vom 12.01.2016
Proben gleich nebenan vom 16.12.2015
Landestheater zieht um vom 15.12.2015
Landestheater zieht nach Rendsburg um vom 15.12.2015
Ein richtig schöner Tag für Schleswig vom 10.12.2015
Schleswig bietet eine Heimat für das Landestheater vom 10.12.2015
Abschied vom Slesvighus vom 08.12.2015
Schleswig bekommt eine Stadthalle vom 25.11.2015
Aufführungen bis 2019 gesichert vom 06.08.2015
Kritik reißt nicht ab vom 22.07.2015
Kreis stürzt Landestheater in neue Krise vom 18.07.2015
Mahnwache am Theaterplatz vom 12.06.2015
Alte Post lockt das Landestheater vom 09.06.2015
Theater bleibt im Slesvighus vom 05.06.2015
Flensburg und Rendsburg stärken das Landestheater vom 04.06.2015
Mehr Geld fürs Theater vom 01.06.2015
Gute Prognose für das Landestheater vom 09.05.2015
Statiker verteidigt Theaterabriss vom 06.03.2015
Neue Hoffnung für Standort Schleswig vom 07.02.2015
Ein Theater auf dem Prüfstand vom 06.02.2015
Das Theater liegt in Trümmern vom 12.12.2014
Keine Zusage für Theater-Neubau in Schleswig vom 03.12.2014
Ende eines Theaters vom 03.12.2014
Theater-Abriss: Jetzt geht's los vom 02.12.2014
Neuer Ärger um Schleswigs Theater vom 21.10.2014
Grisebach bezeichnet Fassaden-Entscheidung als "sehr bitter" vom 17.10.2014
Theater-Zukunft vom 16.10.2014
Fassaden-Abriss vom 10.10.2014
Die Idee vom Theater-Viertel zündet vom 17.09.2014
Der Traum vom Theater-Viertel vom 16.09.2014
Teure Theatersanierung vom 12.03.2014
Rat sagt Nein zum Theater auf dem Hesterberg vom 28.02.2014
Niemand wurde unter Druck gesetzt vom 27.02.2014
Es wird nicht einfacher vom 27.02.2014
17663 Stimmen für einen Neubau vom 25.02.2014
Punktsieg für den Hesterberg vom 29.01.2014
Theater-Ensemble kann wieder hoffen vom 13.01.2014
Landestheater: Positive Signale vom 11.01.2014
CDU wirbt für den Lollfuß als Standort vom 23.12.2013
Notruf nach der Erstaufführung vom 23.12.2013
Minister forsøger at redde teater vom 20.12.2013
Kreis bekräftigt Theater-Unterstützung vom 20.12.2013
Neuer Anlauf soll Theater retten vom 20.12.2013
Theatergipfel vertagt sich auf Januar vom 20.12.2013
Landestheater: Suche nach Lösung vom 19.12.2013

Kreis bekräftigt Theater-Unterstützung vom 19.12.2013
Heute Treffen zum Landestheater vom 19.12.2013
Amt står stadig bag tilsagn til teater vom 19.12.2013
Das Landstheater bangt um seine Existenz vom 18.12.2013
Ratsversammlung sagt Nein zum Theater-Neubau vom 17.12.2013
Rat stimmt gegen Theater-Neubau vom 17.12.2013


Schleswig braucht ein neues Theater!

Nach der ersten Spielzeit (2010/11) unter Generalintendant Peter Grisebach und seinem neuen Leitungsteam, konnte das Landestheater - entgegen aller Erwartungen - mit einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis aufwarten. Allein in Schleswig besuchten fast 40.000 Zuschauer in dieser Spielzeit mehr als 100 Aufführungen von Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Ballett, Kinder- und Jugendtheater, Puppentheater und Sinfoniekonzerte im Stadttheater.

Am16. Juni 2011,
also kurz vor den Theaterferien, wurde der große Zuschauerraum des Schleswiger Theaters im Lollfuß 49, mit seinen knapp 500 Plätzen, vom städtischen Bauamt „von heute auf morgen“ gesperrt, da eine akute Einsturzgefahr des Daches festgestellt wurde.

Am 5. Juli 2011
lagen die Ergebnisse einer genaueren statischen Untersuchung vor: 1. Eine provisorische Sicherung des Daches, um den Spielbetrieb der kommenden Spielzeit zu gewährleisten, ist nicht möglich. 2.
Eine Nutzung des Zuschauerraumes ist zumindest für die Spielzeit 2011/12 ausgeschlossen. 3. Es sollen Erkenntnisse über Gesamtsanierungsmaßnahmen und Kosten sowie über zeitlichen Abläufe erstellt werden.
Da die Stadt Schleswig keine alternativen Räumlichkeiten für das Spielplanangebot im Großen Haus besitzt, musste kurzfristig ein „Notfallplan“ für die Spielzeit 2011/12 entwickelt werden. Das gesamte Schleswiger Spielplanangebot (Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Tanztheater) wurde auf die Standorte Rendsburg und Flensburg verteilt. Für die Theaterbesucher wurde ein kostenloser Bustransfer zu den jeweiligen Aufführungen angeboten.

Im Juli 2011

stand fest, dass die Sinfoniekonzerte im Schleswiger Stadtgebiet verbleiben konnten - die dazu erforderlichen intensiven Verhandlungen führten zum Erfolg: Die A.P. M�ller Skolen gewährt dem Schleswig-Holsteinischen Sinfonieorchester „Asyl“, solange das einsturzgefährdete Stadttheater gesperrt ist. Alle künftigen Konzerte finden im jeweils zum „Konzertsaal“ ausgebauten Foyer der Schule statt.

Am 20. September 2011
lag die gutachterliche Untersuchung vor. Die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen am Schleswiger Theater wurden auf ca. neun Millionen Euro beziffert, um den spielbereiten Zustand wieder herzustellen und zu konservieren (Die "Restaurierungszeit" wird auf ca. drei Jahre angesetzt). Eine Garantie, dass bei den fälligen Arbeiten durch bisher verdeckte Schäden nicht noch mehr Geld und aufwändigere Zeiträume in Anspruch genommen werden müssen, kann niemand geben.

Die Kosten für einen Neubau an gleicher Stelle werden mit 15 bis 18 Millionen Euro beziffert, bei ähnlich langer Bauzeit von drei bis vier Jahren.

Am 11. Oktober 2011

wird bei ersten Sicherungsmaßnahmen festgestellt, dass auch die Kammerspiele, nicht mehr genutzt werden dürfen, da ein evtl. Einsturz des Daches des großen Zuschauerraumes auch direkte Auswirkungen auf die im Vorderhaus liegende Studiobühne des Hauses haben würde. Somit fällt auch die kleine Spiel- und Produktionsstätte des Schleswiger Theaters nach der ersten erfolgreichen Premiere der Spielzeit aus.

Der einzige Raum des Schleswiger Theaters, den das Publikum noch gefahrlos betreten durfte, wird mit "Bordmitteln" zur Ersatzspielstätte: das Theaterfoyer im Lollfuß 51! Für die kommenden Monate werden die Kammerspiele im Foyer zum "Mittelpunkt" des Schleswiger Theaterlebens.

Im Januar 2012
zeichnet sich
auf der Suche nach einem geeigneten Ort für die Schleswiger Theaterbespielung eine Lösung im Zusammenhang mit der Grundsanierung des Slesvighus' am Ende des Lollfußes (89) durch den SSF ab und gipfelt in der nachfolgenden Presseerklärung der Stadt Schleswig:

28. Februar 2012

Ein Spielort für das Theater in Schleswig ist gefunden

Seit der Schließung des Zuschauerraumes und der Kammerspiele des Schleswiger Theaters steht das Gebäude dem Landestheater nur noch stark eingeschränkt zur Verfügung. Die Stadt Schleswig ist jedoch per Gesellschaftervertrag verpflichtet, eine Spielstätte zur Verfügung zu stellen. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, wird sich die Stadt Schleswig durch einen einmaligen Investitionskostenzuschuss in Höhe von 600.000,00 € an der Instandsetzung des großen Saales im Gebäude Slesvighus durch den Sydslesvigsk Forening (SSF) beteiligen. Damit hat die Sparte Schauspiel der Landestheater GmbH am innerstädtischen Theaterstandort Lollfuß für einen befristeten Zeitraum eine "neue Heimat" und der SSF wird in die Lage versetzt, den zweiten Bauabschnitt zur Sanierung des Slesvighus zu finanzieren. Mit dieser Maßnahme wird in der Schleswiger Innenstadt ein repräsentativer Versammlungsort geschaffen, der mittelfristig auch für andere Veranstaltungen zur Verfügung steht und den Lollfuß neu beleben wird.


Seit März 2012
wird mit Hochdruck an der Sanierung und Renovierung des Slesvighus' gearbeitet, damit zumindest die Sparte Schauspiel der Landestheater GmbH nur ca. 200 m entfernt vom Theater für einen befristeten Zeitraum von drei bis vier Jahren eine "neue Heimat" beziehen kann. Die Schleswiger Sinfoniekonzerte finden weiterhin in der A.P. M�ller Skolen statt und für das Musiktheater/Ballett wird weiterhin ein kostenloser Bustransfer nach Flensburg bzw. Rendsburg angeboten, da die Bühne im Slesvighus nicht groß genug ist, keine Bühnenmaschinerie aufweisen kann und vor allem keinen Orchestergraben hat!

2. September 2012

Der Versammlungssaal im Slesvighus wird wiedereröffnet

Das Landestheater und SSF eröffnen am 2. September die Interimsspielstätte in Schleswig – Das Slesvighus – mit einem "Tag der offenen Tür". Auch die neue Theaterkasse zieht in den Lollfuß 89.
Bei einer Platzkapazität von bis zu 302 Plätzen auf einem eigens vom Landestheater angefertigten Zuschauerpodest ist eine bespielbare Fläche von ca. 10 x 8 Metern nutzbar.
Der Kleine Saal, der bei Theateraufführungen im Großen Saal als Theaterfoyer fungiert, kann separat mit ca. 60-80 Tischplätzen als eigenständige Spielstätte genutzt werden und wird die Kammerspiele im Foyer im Stadttheater ersetzen, da das gesamte technische Equipment nun im Slesvighus verwendet werden muss.