Der Tenor erhielt eine Gesangsausbildung an der Yonsei-Universität in Seoul. Von 1995 bis 1997 studierte er in Italien am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand und an der Gesangsakademie „Giuseppe Verdi“ in Parma (La Fondazinone Arturo Toscanini). Er ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe:
Toti dal Monte in Treviso (1994), für die Rolle des Tamino in „Die Zauberflöte“, Angelica Catani in Ostra (1996), Giuseppe Verdi in Parma (1997), Mario del Monaco in Marsala (1997), Lot-et-Garonne in Marmande (Frankreich / 1999).
Jin-Hak Mok war an zahlreichen Theatern in Italien (Teatro alla Scala, Torino, Modena, Parma, Alessandria, Busseto, Novara, Marsala), Spanien (Teatro Calderon in Madrid), England (Music Festival of Manchester), Österreich (Theater St. Pölten), Schweiz (Grand Teatre de Geneve) und Frankreich (Opera de Nancy et de Lorranine) engagiert.
Er sang unter folgenden Dirigenten:
G. Gelmetti, C. Desideri, L. Magiera, P. Fourniller, N. Barezza, R. Gandolfi, J. Kovatchev.
Der Tenor gab Soloabende (u.a. 1996 in Los Angeles) und sang in Oratorien und Konzerten (Carmina burana, Petite Messe Solennelle, Requiem von Mozart, Krönungsmesse HKv 317, Te Deum H146 u.a.). Im Jahre 1998 debütierte er am Theater in Alessandria (Duca di Mantova in „Rigoletto“) an der Seite des berühmten Baritons Leo Nucci und am Theater Calderon in Madrid (Rodolfo in „La Bohème“). Anschließend gastierte er im Jahr 2000 beim XVII Festival Del Centro Historico de la Ciudad de Mexico mit der modernen Oper „Scourge of Hyacinths’’ von Tania Leon in der Regie von R. Wilson.
Sein Repertoire umfasst nahezu sämtliche Rollen des lyrischen Fachs – von Mozart-Partien wie Don Ottavio, Ferrando, Belmonte und Tamino über Donizettis Nemorino („L’Elisir d’Amor“) und Edgardo („Lucia di Lammermoor”) Tonio („La Fille du Regiment“) Ernesto („Don Pasquale“) sowie Rossinis Graf Almaviva bis zu Rodolfo („La Bohème”), Lenski („Eugen Onegin”) und dem Sänger („Der Rosenkavalier”) sowie Werther („Werther“). In der Spielzeit 2001-2002 gastierte er am Theater Erfurt: Pong („Turandot“), Narraboth („Salome“) und am Schleswig-Holsteinischen Landestheater Flensburg: Don Ramiro („La Cenerentola“).
Seit der Spielzeit 2003/04 ist er festes Ensemblemitglied des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters und war hier u.a. zu hören in Der Fliegende Holländer, Il Campiello, La Traviata, Bánk Bán, L'Italiana in Algeri, Fidelio, Wozzeck, Die Zauberflöte, Gianni Schicchi, Rigoletto, Doktor Faust, Rusalka, Orpheus in der Unterwelt und Der Liebestrank zu hören, neben weiteren Konzertauftritten gestaltete er das Tenor-Solo in Beethovens IX. Sinfonie, im „Stabat mater” von Rossini, in der „Missa solemnis” von Beethoven und im „Messias” in Seoul.
Zu sehen in
u.a.