Meldorfer Dom in Meldorf

Historie

Die St.-Johannis-Kirche in Meldorf wird häufig auch als Meldorfer Dom oder im Volksmund „Dom der Dithmarscher“ bezeichnet. Gebaut wurde das erste Domgebäude zwischen 810 und 826. Zuvor war Dithmarschen 798 an Karl den Großen gefallen, der die Christianisierung im Landstrich vorantrieb. Errichtet auf einer Geestzunge, stand die Kirche mit dem damaligen Küstenverlauf direkt an der Nordsee. Nach den Kirchen in Hamburg, Heiligenstedten und Schenefeld war es die vierte Kirche im nordelbischen Land und bis ins 11. Jahrhundert die einzige Kirche des Gebiets.

Der Meldorfer Dom gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Kirchenbauten an der Westküste. Das heutige Kirchengebäude entstand zwischen 1250 und 1300 als repräsentativer Bau im Stil der Backsteingotik. Es ist eine dreischiffige Basilika mit Querschiff und Chor. Nach einem Brand 1866 wurde der Turm auf die heutige Höhe von 59 Metern neu gebaut. Nach Außen entspricht das Gebäude einem neugotischen Bau des 19. Jahrhunderts, im Inneren ist es noch gotisch im Stil der Bauzeit. Erhalten sind Gewölbefresken mit biblischen Motiven und Heiligenbildern aus dem 13. Jahrhundert, die in ihrer Pracht und Menge einen eindrucksvollen Beleg vom Reichtum der Bauernrepublik Dithmarschen bieten. Das Bronzetaufbecken stammt aus der Zeit um das Jahr 1300; 1520 wurden der Passionsaltar und 1601 bis 1603  die Kanzel und das Chorgitter, die eine Einheit bilden, geschaffen.

Die Orgel im Meldorfer Dom wurde 1977 vom dänischen Orgelbauer Marcussen in Apenrade gebaut. Sie gehört zu den großen Orgeln Schleswig-Holsteins. Alljährlich kommen Tausende Musikliebhaber in den Dom, um die Meldorfer Marcussen-Orgel in Konzerten zu erleben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Meldorf.

Meldorfer Dom - nächste Vorstellungen

17.05.2018

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Meldorfer Dom

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