Birgit Kolar, Violine

Birgit Kolar absolvierte ihre musikalische Ausbildung bei Rainer Küchl und Jela Spitkova an der Musikuniversität in Wien. 1991 war sie Finalistin und Preisträgerin beim Internationalen Yehudi-Menuhin-Wettbewerb. Es folgte solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit in verschiedenen Ländern Europas, Südamerikas und Japan. Von 1999 bis 2008 war sie Primaria des Münchner Streichquartetts, das sie gemeinsam mit Mitgliedern des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks gründete. 2008 rief Birgit Kolar mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und Wiener Symphoniker das Seraphin Quartett Wien ins Leben.

Sie war unter anderem Konzertmeisterin bei den Wiener Symphonikern (1994 bis 1996). Als Gastkonzertmeisterin spielt sie im Bayerischen Staatsorchester (Staatsoper München), dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Bergen Philharmonic Orchestra, dem Kopenhagen Philharmonic Orchestra sowie dem Orquestra del Gran Teatro del Liceu Barcelona. Von 2003 bis 2009 war sie Lehrbeauftragte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien für Violine (Konzertfach), 2011 bekleidete sie eine Gastprofessur an der Kunstuniversität in Graz. Birgit Kolar spielt auf einer Violine Carlo Bergonzi, Cremona 1723 aus der Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank.