Robert Lillinger

Der Pianist, Dirigent und Komponist Robert Lillinger (*1990) begann im Alter von 16 Jahren sein Klavierstudium an der Hochschule Lausitz in Cottbus. 2008 übersiedelte Lillinger nach Wien, wo er sein Studium mit den Fächern Klavier, Dirigieren, Musikwissenschaft und historisch informierte Aufführungspraxis an der Universität für Musik und Darstellende Kunst (mdw) sowie am musikwissenschaftlichen Institut der Universität Wien fortsetzte.

Im Jahr 2012 beauftragte ihn der Wiener Musikverlag Doblinger mit der Rekonstruktion von Joseph Beers Operette POLNISCHE HOCHZEIT (1937). 2017 initiierte Lillinger das festival de la musique baroque française, kurz: femubaf, im Rahmen dessen er Lecture-Recitals über die französische Barockmusik, eine szenische Produktion von André Campras IDOMENÉE im Schlosstheater Schönbrunn sowie ein Konzert zu Ehren der Komponistin Élisabeth Jacquet de La Guerre im Palais Niederösterreich präsentierte.

Als Korrepetitor und Studienleiter erhielt er Engagements bei zahlreichen Festivals, wie den Salzburger Festspielen, der Oper Klosterneuburg oder den Tiroler Festspielen Erl, und arbeitet mit renommierten Sänger*innen wie Cornelia Horak, Jasmina Sakr, Heidi Brunner und Piotr Beczała sowie mit Solisten der Wiener Philharmoniker zusammen. In der Saison 2017/2018 war er u. a. als Korrepetitor, Studienleiter und Dirigierassistent am Theater an der Wien tätig. Mit August 2018 ist Robert Lillinger die Stelle als Ballett- und Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg angetreten.

In der aktuellen Spielzeit:

Klavier in GRIMM!
Synthesizer in GRIMM!

Foto: A.T. Schaefer