Jessica Eccleston

„Sinnlich, kraftvoll und voluminös der Mezzo von Jessica Eccleston …” (Der Standard 2019).

Die britische Mezzosopranistin Jessica Eccleston war ein festes Ensemblemitglied als lyrische Mezzosopranistin am Landestheater Linz. In der Saison 2017/2018 spielte sie die Rolle des „Hänsel“ in HÄNSEL UND GRETEL, „Olga“ in EUGEN ONEGIN, „Maddalena“ in RIGOLETTO und „Marguerite“ in LA DAMNATION DE FAUST.

In der Saison 2018/2019 spielte sie der Hauptrolle in der Uraufführung von Christian Diendorfers DIE WAND – die oberösterreichischen Nachrichten schrieben: „Die Singstimme – hervorragend Jessica Eccleston“ –, „Sesto“ in LA CLEMENZA DI TITO – Musik-heute schrieben: „Jessica Eccleston als Sesto gehörte zu den Höhepunkten des Abends …”–, die „Zweite Magd“ in ELEKTRA und „Neris“ in Cherubinis MEDEE.

Jessica Eccleston wurde 2018 für ihre herausragenden Leistungen als Solistin im Haus und als Sängerin mit großem Versprechen mit dem „Jugendensemble Preis“ ausgezeichnet.

Jessica Eccleston studierte Musik an der Universität Cambridge als Gesangsstipendiatin am St Catherine’s College. Während dieser Zeit nahm sie als Solistin an Aufnahmen sowie Rundfunk- und Fernsehübertragungen teil und trat international auf. Darauffolgend schloss sie ein Masterstudium in Sologesang am Royal Northern College of Music unter fachlicher Anleitung von Jane Irwin ab, wo sie Empfängerin des Annie Ridyard Stipendiums war. Im Anschluss daran studierte sie nach Erhalt eines Stipendiums mit Gesangslehrerin Helen Lawson an der Alexander Gibson Opera School des Royal Conservatoire of Scotland.

Sie machte ihr professionelles Operndebut an der Opera Holland Park in der Rolle von „Ancella“ in L’AMORE DEI TRE RE von Montemezzi. Ihre Darstellung wurde als „das Beste der Aufführung“ beschrieben (The Operatunist). Weitere ihrer Opernrollen sind u. a. „Nerone“ in AGRIPPINA von Händel, „Dorabella“ in COSÌ FAN TUTTE, „Hermia“ in EIN SOMMERNACHTSTRAUM von Britten und Rossinis „Cenerentola“ in der gleichnamigen Oper.

Jessica Eccleston war Finalistin in Wettbewerben für den Frederic Cox Preis und den Maggie Teyte Preis am Royal Opera House. Sie trat als Solistin in der Bridgewater Hall und am Oxford Lieder Festival auf. Des Weiteren wirkte sie als Solistin an einer Reihe von Konzertwerken mit, wie unter anderem an der Nelson-Messe von Haydn (Dirigent: Roger Hamilton), der Petite Messe Solennelle von Rossini (Southwell Minster), des Israel in Egypt von Händel (Chester Cathedral) und des Sea Pictures von Elgar.

Als Konzertsängerin sehr gefragt, hat Jessica schon an Spielorten wie der Cadogan Hall, St. John Smith’s Square und Kettle’s Yard, Cambridge gesungen. Sie komponiert außerdem selber mit Begeisterung und hat viele ihrer eigenen Kompositionen aufgeführt. Überdies sang sie die Uraufführungen von Werken Jeremy Thurlows und Micheal Obst. Neuerdings nahm sie die Gelegenheit wahr, Songs from the Exotic von Judith Weir für die Komponistin selbst zu singen.

In der vergangen Spielzeit gab Jessica Eccleston ihr Hausdebüt am Theater Erfurt als „ältere Schwester“ in ZAR SALTAN von Rimsky-Korsakov und im Anschluss kehrte sie ans Linzer Landestheater zurück, um in PARZIFAL „ein Blumenmädchen“ zu singen.

Außerdem freut sie sich auf ihre Solo-CD Album-Veröffentlichung von „A Secret Garden“ – eine Sammlung von englischen und französischen Liedern.

Ab der aktuellen Spielzeit 2020/2021 ist Jessica Eccleston Solistin im Musiktheaterensemble des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters und freut sich auf ihr Rollendebüt als „Arsamene“ in Händels XERXES.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte ihre Website.

In der aktuellen Spielzeit:

Foto: A.T. Schaefer