Katarina Morfa*

Die deutsch-kubanische Mezzosopranistin Katarina Morfa wurde in Havanna geboren und wuchs in Köln auf. Ihre musikalische Ausbildung begann mit sechs Jahren im Mädchenchor am Kölner Dom, dem sie über zehn Jahre treu blieb und wo sie erste solistische Erfahrungen sammelte.

Gleich zu Beginn ihres Operngesangsstudiums bei Prof. Anneliese Fried an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin debütierte sie an der Komischen Oper Berlin in Andreas Homokis Inszenierung von Janáčeks DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN als Dackel/Pepík, wo sie in den Spielzeiten 2012/2013 und 2013/2ß14 Mitglied des Opernstudios war.

Die außergewöhnliche und ausdrucksstarke Künstlerin verfügt über ein breites musikalisches Spektrum von der Oper zum Konzert über Kammermusik, Lied und zeitgenössische Musik.

Sie ist Preisträgerin des Anneliese Rothenberger Wettbewerbs des Europäischen Kulturforums Mainau e. V. und sang diverse solistische Konzerte, u. a. in der Berliner Philharmonie, dem Kölner Dom, dem Konzerthaus Berlin und mit den Bamberger Symphonikern im dortigen ETA Hoffmann Theater.

Noch während ihres Konzertexamens trat Katarina Morfa 2017 ihr erstes Festengagement am Theater Osnabrück an, wo sie unter anderem als Maddalena (Verdis RIGOLETTO), Emone (Tommaso Traettas ANTIGONA), Medoro (Händels ORLANDO) und Bonté/L’ombre d’une femme in Dirk Schmedings preisgekrönter Inszenierung von Albéric Magnards Oper GUERCŒUR zu hören war.

Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Katarina Morfa Ensemblemitglied am Theater Heidelberg, wo sie sich mit Suzuki in Giacomo Puccinis MADAMA BUTTERFLY vorstellte. In dieser Spielzeit ist sie dort in der Titelpartie der Uraufführung des Musiktheaters GERADE SEIN UND MENSCH WERDEN: SOPHIE SCHOLL sowie in Alban Bergs LULU und Antonín Dvořáks RUSALKA zu sehen und hören. In dieser Spielzeit debütiert sie als Nicklausse/Muse HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN und als Rosina in Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA.

In der vergangenen Spielzeit gastierte sie in XERXES erstmals am Schleswig-Holsteinischen Landestheater.

In der aktuellen Spielzeit:

Foto: Susanne Reichardt