Schwarz-weiß Portrait einer jungen Frau
Foto: Tim Müller

Clara Kalus

Regisseurin

Clara Kalus, geboren in Münster, arbeitet seit 2014 als freischaffende Regisseurin für Musiktheater und lebt in Heidelberg. Am Theater Münster inszenierte sie 25/26 Wagners TRISTAN UND ISOLDE. Die Presse lobt ihre intime Personenführung, die großen Bilder und die wirkungsvolle Klugheit ihrer Theaterarbeit. Sie habe die Seele des Werkes mit präzisem Gefühl für alle Nuancen in Musik und Darstellung ausgeleuchtet und damit dessen Spielbarkeit unter Beweis gestellt (OPER!, Lohengrin Magazine, Die Glocke). 

Nach der  Uraufführung IMPERIUM DER ILLUSIONEN von Helena Cánovas i Parés, setzte sie mit Humperdincks KÖNIGSKINDER ihre erfolgreiche Arbeit am Theater Münster fort. Sie inszenierte Mozarts LA CLEMENZA DI TITO am Mainfrankentheater Würzburg, die Deutschen Erstaufführungen von Judith Weirs Oper MISS FORTUNE und Pierangelo Valtinonis ALICE IM WUNDERLAND am Theater für Niedersachsen. Ihrem Regiedebüt 2012 im Rokokotheater Schwetzingen mit der deutschen Erstaufführung von Porporas POLIFEMO folgten weitere Inszenierungen auf den Bühnen des Theaters Heidelberg, darunter Bizets CARMEN bei den Schlossfestspielen und Humperdincks HÄNSEL UND GRETEL. Weitere Stationen folgten am Theater Lübeck, am Landestheater Coburg, am Theater Osnabrück, sowie am Deutschen Nationaltheater Weimar, wo sie u.a. bei der Uraufführung von Jörn Arneckes Oper DER EISBLUMENWALD  Regie führte. 

Ihre Arbeiten stehen für punktgenaue Theatralik am Schnittpunkt von Szene und Musik. Ihr forschender Blick gilt stets der Untersuchung unseres Menschseins in Beziehung und im gesellschaftlichen Diskurs. Dabei ist sie mit ihren Teams und Ensembles immer auf der Suche nach neuen ästhetischen Erzählstrategien für eine sinnliche wie intellektuelle Ansprache des Publikums. Auf ihr Debut am Schleswigholsteinischen Landestheater in Flensburg mit Puccinis LA BOHÈME folgt 26/27 u. a. LE NOZZE DI FIGARO am Theater Münster. 

In der nächsten Spielzeit

LA BOHÈME
Inszenierung