Julia Mintzer
Regisseurin
Als Absolventin des Mentorship Programme des Royal Opera House wurde Julia Mintzer für zwei Off West End Awards in der Kategorie Beste Opernproduktion nominiert. Als 2017 National Opera Association Directing Fellow wurde ihr interaktives Theaterstück Pizza Parlance in der Liste von Nombre Art Magazine als eines der „5 Must-Sees der Venedig Biennale“ geführt und später am NRW-Forum Düsseldorf sowie im Toronto Museum of Contemporary Art wieder aufgeführt.
In der Spielzeit 25/26 inszenierte sie Thaïs für die Opera Idaho, Gianni Schicchi für das New England Conservatory und The Trout who Found the River für Charlotte Shout. In der Spielzeit 23/24 inszenierte sie Nathan Gunn und Indira Mahajan in Ricky Ian Gordon's The Tibetan Book of the Dead für die Opera Grand Rapids und gab in der vergangenen Saison mit Amahl und die nächtlichen Besucher an den Landesbühnen Sachsen ihr von der Kritik gefeiertes deutsches Regiedebüt.
Julia wurde vom European Network of Opera Academies gesponsert, um Auszüge aus Il barbiere di Siviglia an der Opera Academy Verona zu inszenieren, und von ENOA nach Helsinki Festival zur Entwicklung neuer Werke eingeladen. Ihre Teilnahme am Workshop „Towards a New Dramaturgy“ der Dutch National Opera wurde von Britten Pears Arts gefördert. Sie leitete die Wiederaufnahme von East West Street für Nova Touring an der Alliance Française in Washington DC, mit Katja Riemann und Laurent Naouri in den Hauptrollen.
In ihrer parallelen Karriere als Sopranistin hat Julia Hauptrollen an der Theater an der Wien, der Semperoper Dresden, der Welsh National Opera, der Washington National Opera, der Glimmerglass Opera, dem National Sawdust und dem Theater Sankt Gallen gesungen. Zu ihren Rollen zählen Salome, Tosca, Santuzza und zahlreiche Welturaufführungen.