Meisterkonzerte
4. MEISTERKONZERT
Johannes Brahms (1833-1897): Walzer Op. 39
Wolfgang Rihm (1952-2024): Walzer für Klavier zu vier Händen
Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn Op. 56b
Camille Saint-Saëns (1835-1921): Danse macabre Op. 40
Gabriel Fauré (1845-1924): Dolly-Suite op. 56
1. Berceuse
2. Mi-a-ou
3. Le jardin de Dolly 4. Kitty-Valse
5. Tendresse
6. Le pas espagnol
Maurice Ravel (1875-1937): La Valse
Johannes Brahms (1833–1897)
Walzer op. 39
Brahms’ Walzer op. 39 zählen zu den beliebtesten Werken für Klavier zu vier Händen. Inspiriert von der Wiener Walzertradition verbinden sie tänzerische Leichtigkeit mit lyrischer Tiefe und feinsinniger Harmonik. In diesen Miniaturen entfaltet Brahms eine große Ausdrucksvielfalt zwischen Eleganz, Melancholie und inniger Klangschönheit.
Wolfgang Rihm (1952–2024)
Walzer für Klavier zu vier Händen
Wolfgang Rihm greift die traditionelle Form des Walzers auf und überführt sie in eine moderne Klangsprache. Sein Werk reflektiert die charakteristische Bewegung und den Gestus des Tanzes, löst diese jedoch in neue klangliche Perspektiven und expressive Gesten auf. So entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen Tradition und Gegenwart.
Johannes Brahms
Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56b
Die Haydn-Variationen zählen zu den bedeutendsten Variationswerken der Romantik. Brahms entfaltet aus einem schlichten Thema eine eindrucksvolle Folge charaktervoller Variationen, die sich durch klangliche Vielfalt, kontrapunktische Meisterschaft und formale Klarheit auszeichnen.
Camille Saint-Saëns (1835–1921)
Danse macabre op. 40
Saint-Saëns’ berühmte „Danse macabre“ zeichnet ein klangliches Bild des nächtlichen Totentanzes. Rhythmische Prägnanz, virtuose Passagen und eine farbenreiche musikalische Gestaltung verleihen dem Werk seinen unverwechselbaren Charakter zwischen Eleganz und dämonischem Spiel.
Gabriel Fauré (1845–1924)
Dolly-Suite op. 56
Die Dolly-Suite entstand als musikalisches Porträt aus dem persönlichen Umfeld des Komponisten. In ihren sechs kurzen Sätzen verbindet Fauré spielerische Leichtigkeit, lyrische Innigkeit und charmante Klangfarben zu einem poetischen und zugleich lebendigen Gesamtbild.
Maurice Ravel (1875–1937)
La Valse
Ravels „La Valse“ ist eine eindrucksvolle Hommage an den Wiener Walzer. Aus geheimnisvollen Klangschleiern entwickelt sich ein rauschhafter Tanz, der zwischen Eleganz und dramatischer Steigerung oszilliert und den Walzer in all seinen schillernden Facetten zeigt.
Mona und Rica Bard, Klavierduo
Das Klavierduo Mona und Rica Bard zählt zu den profilierten Formationen seiner Generation. Mit großer stilistischer Bandbreite, technischer Präzision und feinem Gespür für klangliche Nuancen widmen sich die beiden Pianistinnen dem Repertoire für Klavier zu vier Händen und zwei Klaviere. Ihre Programme verbinden bekannte Meisterwerke mit selten gespielten Werken und eröffnen vielfältige Perspektiven auf die Literatur für Klavierduo.
Der Vorverkauf für weitere Termine beginnt jeweils ca. 3 Wochen vor dem jeweiligen Konzerttermin.
4. MEISTERKONZERT
am 08.03.2026
Termine
11.15 Uhr