4. SINFONIEKONZERT
AURORA
Nina Shekhar (*1995)
„Lumina“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Konzert A-Dur für Klarinette und Orchester KV 622
Judith Weir (*1954)
„Still, Glowing“
Jean Sibelius (1865–1957)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43
Nina Shekhar erforscht in „Lumina“ das Spektrum von Licht, Dunkelheit
und dem Dämmern dazwischen. Mit raschen Kontrasten zwischen hellen,
scharfen Klangfarben und dumpfig-dichten Harmonien fängt das Stück
inmitten schattenhafter Unheimlichkeit plötzliche Ausbrüche von großer
Strahlkraft ein.
Wolfgang Amadeus Mozart liebte den Klang und den Farbenreichtum der
damals noch selten verwendeten Klarinette. Nur wenige Monate vor
seinem Tod vollendete er sein einziges Solokonzert für dieses Instrument.
Voller mit sehnsüchtiger Melancholie gepaarter Leichtigkeit gilt dieses
Konzert bis heute als das berühmteste seiner Art.
„Still, Glowing“ war die erste Auseinandersetzung der vor allem als
Opernkomponistin bekannten Judith Weir mit Ambient-Musik. Streicher
treffen auf Holzbläser und Xylophon und erzeugen in nahezu unmerklichen
Harmoniewechseln einen wahrhaft ätherischen Klang.
Die 2. Sinfonie von Jean Sibelius entstand als Ergebnis der Beschäftigung
mit großen literarischen Werken, wie „Don Juan“ oder Dantes „Göttlicher
Komödie“. Nicht zuletzt wegen des überwältigenden Finalsatzes wurde das
Werk im von Russland besetzten Finnland immer wieder mit dem Kampf
um die Unabhängigkeit in Verbindung gebracht. Sibelius selbst beschrieb
es als sein „Sündenbekenntnis der Seele“.
SIE WÜNSCHEN – WIR SPIELEN!
Als Besucher*in des 4. SINFONIEKONZERTS haben Sie die Wahl! Stimmen Sie am Konzertabend vor Ort ab, welches der folgenden Werke Sie im 8. SINFONIEKONZERT hören möchten – und freuen Sie sich darauf, den „Sieger” im Juli in Flensburg, Husum und Rendsburg zu genießen:
Johannes Brahms (1833–1897)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
oder
Nikolai Rimski-Korsakow (1844–1908)
„Scheherazade“ Sinfonische Suite op. 35
oder
Robert Schumann (1810–1856)
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur „Rheinische“ op. 97
Einführung | 18.45 Uhr