Yeon-Hee Kwak, Oboe

Innerhalb weniger Jahre erhielt Yeon-Hee Kwak zwei Mal den Deutschen Schallplattenpreis „Echo Klassik“: Im Jahre 2001 für ihre Debüt-CD mit Werken von Antonino Pasculli als „beste Nachwuchskünstlerin des Jahres“, und 2007 als „beste Instrumentalistin des Jahres“ für ihr Album „Oboe solo“ mit Werken von J. S. Bach, Gilles Silvestrini und Astor Piazzolla, erschienen jeweils beim Label MDG.

Zuvor hatte sie 1997 hintereinander den Deutschen Hochschulwettbewerb in Würzburg und den Internationalen Sony-Wettbewerb in Tokio gewonnen. Im September 1998 folgte der 11. Prix Davidoff, der jährlich von der Firma Reemtsma für hervorragende instrumentale Leistungen vergeben wird.

Als Solistin konzertierte Yeon-Hee Kwak mit dem Orchestra di Padova e del Veneto, dem Arcata Kammerorchester Stuttgart, der Camerata Hanseatica Danzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester KBS Seoul, dem Korean Symphony Orchestra Seoul, der Deutschen Kammerakademie Neuss, den Deutschen Bachsolisten, dem Artur Rubinstein Symphony Orchester , dem Symphonieorchester Norrköping, der Erfurter Philharmonie, der Gotha Philharmonie, dem Staatsorchester Braunschweig, den Sejong Soloists New York und dem Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks.

Yeon Hee Kwak wurde als Jurymitglied im Fach Oboe zum 65. Internationalen Wettbewerb in Genf, sowie zum 68. Internationalen Wettbewerb Prager Frühling nach Prag eingeladen.

Von 2000 bis 2011 hatte Yeon-Hee Kwak Lehraufträge inne an den Staatlichen Musikhochschulen Stuttgart und München. Seit 2014 bekleidet sie eine Professur an der Hanyang-Universität in Korea.