Avishay Shalom

Avishay Shalom stammt aus Israel. Nach einem Bachelor-Studium an der Jerusalem Akademie für Musik und Tanz setzte er sein Studium am College-Conservatory of Music an der Universität Cincinnati fort und absolvierte dort seinen Master in Orchesterdirigieren. Er war DMA Student (Doctor of Musical Arts) am College-Conservatory of Music.

Von 2017 bis 2018 war Avishay Shalom Erasmusstudent an der Hochschule für Musik und Theater in München. Dort leitete er Konzerte und Proben mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, mit der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach und der Hofkapelle München. Von 2015 bis 2017 war er musikalischer Leiter der Graduate studio opera im College-Conservatory of Music. Dort dirigierte er Monteverdis L’INCORONAZIONE DI POPPEA, Rossinis IL SIGNOR BRUSCHINO und Conrad Susas TRANSFORMATIONS. Im Sommer 2017 assistierte er bei Marcus Bosch im Rahmen der Heidenheimer Festspiele in der Oper UN GIORNO DI REGNO von Verdi.

Von 2012 bis 2014 war Avishay Dirigierassistent beim New Israeli Vocal Ensemble und beim Jerusalem Academy Chamber Choir und leitete dort die Einstudierung und Konzerte. Er war Semifinalist beim internationalen Wettbewerb für Operndirigenten „Luigi Mancinelli“ in Orvieto, Italien, er ist Stipendiat der REC Music Foundation und wurde von 2014 bis 2016 von der America-Israel Kulturstiftung für Orchesterdirigenten unterstützt. Er war künstlerischer Leiter des Kammerchors Consortium musicum Berlin. 2019 wirkte er als Kapellmeister in LE NOZZE DI FIGARO bei der Berlin Opera Academy mit.

Seit 2020/2021 ist er als Repetitor und musikalischer Leiter von Produktionen Mitglied im Opernstudio Niederrhein sowie im Jungen Theater Krefeld und Mönchengladbach, dort dirigierte er Donizettis DON PASQUALE in seiner eigenen reduzierte Orchesterfassung, den 1. Akt aus Wagners DIE WALKÜRE, WELTTHEATER MOZART und eine Ballett-Produktion mit Mendelssohns SOMMERNACHTSTRAUM und Sibelius’ DER STURM.

Ab der Spielzeit 2022/2023 ist Avishay Shalom Chordirektor am Schleswig-Holsteinischen Landestheater.

Foto: Christoph Vandory