3. SINFONIEKONZERT

MUSIK UND NATUR

Spielzeitraum: 09.11.2022 – 16.11.2022

Antonín Dvořák (1841–1904)
„In der Natur“ („V přírodě“) Ouvertüre für großes Orchester op. 91

Clara Schumann (1819–1896)
Klavierkonzert a-Moll op. 7

César Franck (1822–1890)
Sinfonie d-Moll (1888)

Von März 1891 bis Januar 1892 arbeitete Antonín Dvořák an einem Zyklus von drei Konzertouvertüren, die als Opus 91 den Titel „Natur – Leben – Liebe“ erhalten sollten, dann aber als drei eigenständige Werke erschienen und von Dvořáks meisterlichem Können kurz vor seiner Übersiedlung in die USA zeugen. Obwohl „In der Natur“ kein außermusikalisches Programm zugrunde liegt, entführen schon die Tonart F-Dur, stilisierte Vogelrufe und eine vom Englisch Horn vorgetragene Hirtenmusik in die Idylle einer Pastorale.

Als Interpretinnen wurden sie akzeptiert und gefeiert, als Komponistinnen dagegen hatten es Frauen im 19. Jahrhundert sehr schwer. Dass Clara Schumann als brillante Pianisten auch eine überaus begabte Komponistin war, beweist unter anderem ihr Klavierkonzert, das einzige Werk mit Orchester, das von ihr erhalten ist. Bereits als 14-Jährige komponierte sie den Finalsatz, Robert Schumann half bei der Orchestrierung, und Clara selbst brachte es als Solistin unter der Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy im Leipziger Gewandhaus zur Uraufführung. Jenseits des Podiums scheu und zurückhaltend, vermochte sie voller Selbstbewusstsein, Kraft und Energie mit ihren ungewöhnlich großen Händen alle virtuosen Schwierigkeiten mühelos zu bewältigen.

César Franck, einer der eigenwilligsten und ungewöhnlichsten Komponisten des 19. Jahrhunderts, glaubte unbeirrt an seine Werke und ließ sich auch nicht durch Misserfolge erschüttern. Die Uraufführung seiner d-Moll-Sinfonie war ein Desaster, und während Kollegen nicht mit beißendem Spott sparten, resümierte Franck: „Welch herrlicher Wohlklang! Und welche Aufnahme!“. Es war nicht nur die reiche und kühne Harmonik, sondern auch die ungewöhnliche Form, die auf kollektives Unverständnis stieß. Heute ist der Blick ein anderer, und Francks Sinfonie zählt mit ihrer Größe und Eleganz zu den bedeutendsten sinfonischen Werken, die Frankreich hervorgebracht hat.

WERKEINFÜHRUNGEN

Zu diesem Konzert bieten wir Interessierten in Flensburg, Husum, Rendsburg und Itzehoe eine Werkeinführung an:

Mittwoch, 9. November, 18.45 Uhr, Deutsches Haus Flensburg
Donnerstag, 10. November, 19.30 Uhr, NCC Husum
Freitag, 11. November, 19.00 Uhr, Theaterfoyer Rendsburg
Mittwoch, 16. November, 19.00 Uhr , theater itzehoe

Besetzung

DIRIGENT

SOLIST

Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester

Termine

Mi 09.11.2219.30 Uhr

Flensburg (Deutsches Haus)

Jetzt Ticket ab 22,00 € buchen

Do 10.11.2220.00 Uhr

Husum (NordseeCongressCentrum)

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Fr 11.11.2219.30 Uhr

Rendsburg (Stadttheater)

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Di 15.11.2219.30 Uhr

Schleswig (A.P. Møller Skolen)

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Mi 16.11.2219.30 Uhr

Itzehoe (theater itzehoe)

3. SINFONIEKONZERT - Spielstätten

Deutsches Haus (Flensburg)

Stadttheater (Rendsburg)

A.P. Møller Skolen (Schleswig)

theater itzehoe (Itzehoe)

NordseeCongressCentrum (Husum)