TERROR

Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach

Spielzeitraum: ab 29. Januar 2023
Vorstellungsdauer: ca. 120 Minuten inkl. einer Pause

WER
Lars Koch, Major und Angeklagter; Rechtsanwalt Biegler; Staatsanwältin Nelson; Christian Lauterbach, Oberstleutnant und Zeuge; Franziska Meiser, Ehefrau eines Verstorbenen und Zeugin; der Vorsitzende; die Schöffen

WO
In einem Gerichtssaal, der ebenso gut ein Theater sein könnte

WANN
20 Jahre nach den Anschlägen von 9/11

URAUFFÜHRUNG
2015 am Deutschen Theater Berlin / Schauspiel Frankfurt

 

Das Theater wird zum Gerichtssaal, das Publikum zu Schöffen. Angeklagt ist Major Lars Koch, der ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug abgeschossen hat, das auf ein ausverkauftes Fußballstadion zuraste. Alle 164 Passagiere kamen ums Leben, doch die 70.000 Fußballfans wurden gerettet.

Steht es einem Einzelnen zu, so über Leben und Tod zu richten? Das deutsche Rechtssystem sagt: Nein. Die Würde des Menschen ist laut Grundgesetz unantastbar. Leben darf also nicht gegen Leben abgewogen werden. Zumindest im Allgemeinen. Ist der Angeklagte also in diesem speziellen Fall des vielfachen Mordes schuldig zu sprechen? Obwohl er 70.000 Menschen das Leben gerettet hat? Obwohl die Passagiere höchstwahrscheinlich ohnehin nur noch wenige Augenblicke zu leben hatten? Am Ende liegt die Entscheidung bei den Schöffen.

Ferdinand von Schirachs Erfolgsstück fordert die Zuschauer*innen auf, sich eine eigene Meinung zu bilden und Position zu beziehen. Auf welchen Werten fußt unser Gesellschaftssystem und welche Rechtsprechung ist geeignet, um diese Werte zu verteidigen? Das hier aufgeworfene moralische Dilemma kann uns der Beantwortung dieser wichtigen Fragen näher bringen.

Unter dem Titel DAS RECHT BRAUCHT EINE BÜHNE laden wir Sie zu einer Podiumsdiskussion in den Plenarsaal des Oberlandesgerichts Schleswig ein.

Produktionsbeteiligte laden Sie zu einem Live-Nachgespräch unter dem Motto NACHGEFRAGT online via Microsoft Teams ein.

INTERVIEW MIT WOLFGANG HOFMANN

Wolfgang HofmannDer Regisseur über Gerechtigkeit, Recht und Gulasch aus der Konserve.

Lesen Sie hier.

Besetzung

LEITUNG

Inszenierung: Wolfgang Hofmann*
Bühne und Kostüme: Lars Peter*
Dramaturgie: Finja Jens

MIT

Vorsitzender: Reiner Schleberger
Lars Koch, Angeklagter: Tomás Ignacio Heise
Biegler, Verteidigerin: Lucie Gieseler
Nelson, Staatsanwältin: Beatrice Boca
Christian Lauterbach: René Rollin
Franziska Meiser: Kristin Heil
Protokollführer: Katharina Pick / Len Binsack

Termine

Mi 01.02.2320.00 Uhr

Husum (Husumhus)

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Fr 03.02.2319.30 Uhr

Flensburg (Stadttheater)

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Sa 11.02.2319.30 Uhr

Schleswig (Slesvighus)

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So 12.02.2319.00 Uhr

Rendsburg (Stadttheater)

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Do 16.02.2320.00 Uhr

Heide (Stadttheater)

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Do 23.02.2319.30 Uhr

Flensburg (Stadttheater)

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Sa 11.03.2319.30 Uhr

Rendsburg (Stadttheater)

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Sa 11.03.2319.30 Uhr

St. Peter-Ording (Theaterfahrt nach Rendsburg)

Di 14.03.2319.30 Uhr

Flensburg (Stadttheater)

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Mi 12.04.2319.30 Uhr

Flensburg (Stadttheater)

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Do 20.04.2319.30 Uhr

Flensburg (Stadttheater)

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Do 27.04.2319.30 Uhr

Itzehoe (theater itzehoe)

Sa 10.06.2319.30 Uhr

Flensburg (Stadttheater)

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Di 04.07.2319.30 Uhr

Flensburg (Stadttheater)

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Mi 05.07.2319.30 Uhr

Rendsburg (Stadttheater)

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Slesvighus (Schleswig)

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Stadttheater (Flensburg)

Stadttheater (Rendsburg)

Stadttheater Heide

Stadttheater (Heide)

Theaterfahrt nach Rendsburg (St. Peter-Ording)

theater itzehoe (Itzehoe)